Europäisches Netzwerk für KriminalpräventionSeit der Gründung im Frühjahr 2001 entwickelt sich auf der Grundlage eines Beschlusses des Europäischen Rates das European Crime Prevention Network (EUCPN) mit dem Ziel, bewährte Strategien und Methoden der Kriminalprävention europaweit auszutauschen und weiterzuentwickeln. Das Netz setzt sich aus jeweils drei nationalen Kontaktstellen der EU-Mitgliedstaaten zusammen. Deutschland wird von den Bundesministerien des Innern und der Justiz sowie vom Deutschen Forum für Kriminalprävention vertreten. Das Sekretariat des Netzes in Brüssel ist der EU-Kommission zugeordnet und unterstützt die Arbeit der jeweiligen Präsidentschaft sowie andere Aktivitäten und Initiativen. Bisher wird in halbjährlichen Arbeitstreffen, speziellen Arbeitsgruppen und im ständigen Informationsaustausch zusammengearbeitet. Inhaltliche Schwerpunkte des Netzes sind Prävention von Jugendkriminalität, Kriminalität in den Städten und Drogenkriminalität. Seit 2005 wird im Rahmen der jährlichen Best-Practice-Konferenz ein Präventionsprojekt mit dem Europäischen Präventionspreis (European Crime Prevention Award / ECPA) ausgezeichnet. Die European News des DFK und Konferenzberichte informieren regelmäßig über wichtige, interessante Ergebnisse und Neuigkeiten aus dem Netzwerk. Die Landespräventionsgremien sind in einen ständigen Informationsfluss eingebunden. Den politischen Rahmen des EUCPN setzen der am 1. Mai 1999 in Kraft getretenen Vertrag von Amsterdam und die in der Folge vom Europäischen Rat verabschiedeten Programme: Tampere 1999 und Haager Programm 2004 .
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